Myasthenia gravis ist eine chronische, nicht heilbare Autoimmunerkrankung, die durch belastungsabhängige Muskelschwäche gekennzeichnet ist. Sie entsteht durch Antikörper, die die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln stören, was oft zu Augenlidschwäche, Doppelbildern, Sprech-, Schluck- oder Atemproblemen führt.
Die Diagnose einer Myasthenia gravis (MG)
erfolgt durch eine Kombination aus klinischen Tests (z. B. Eisbeutel-Test, Simpson-Test), Blutuntersuchungen auf Antikörper (AChR-Ak, MuSK-Ak) und elektrophysiologischen Messungen (repetitive Nervenstimulation).
Zur Bewertung der Schweregrade werden Scores wie der QMG-Score (Quantitative Myasthenia Gravis) oder der Besinger-Score eingesetzt.