GdB-Tabelle nach der Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV)
Versorgungsmedizinische Grundsätze | ERWEITERT
Schwerbehindertenausweis befristet / unbefristet
Schwerbehinderung, Gleichstellung und Kündigungsschutz
Schwerbehinderung Arbeitszeit Nachtarbeit
Versorgungsmedizinische Grundsätze · Merkzeichen · Rechtsprechung
Das Merkzeichen G setzt eine erhebliche behinderungsbedingte Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr voraus. Die Rechtsprechung prüft nicht nur eine Gehstrecke, sondern Ursache, Art und funktionelle Schwere der Geh-, Gefahren- oder Orientierungsbeeinträchtigung.
Merkzeichen G ist kein bloßes Synonym für eingeschränkte Mobilität. Das Gesetz verlangt, dass eine Behinderung die Bewegungsfähigkeit beeinträchtigt und gerade diese Behinderung die relevante Einschränkung des Gehvermögens, die konkrete Gefahr oder die Orientierungsstörung verursacht. Diese vom BSG herausgearbeitete doppelte Kausalität verhindert, dass allgemeine Konditionsschwäche, Trainingszustand, Tagesform oder bloße Vermeidung ohne behinderungsbedingte Funktionsstörung genügen.
BSG, 24.04.2008 – B 9/9a SB 7/06 R: doppelte Kausalität und funktionelle Betrachtung →
Historischer Ausgangspunkt ist BSG, 10.12.1987 – 9a RVs 11/87. Danach gilt eine Strecke von etwa zwei Kilometern, die in ungefähr einer halben Stunde zurückgelegt wird, als ortsübliche Fußwegstrecke. Die spätere Rechtsprechung hat aber klargestellt, dass daraus kein mechanischer Stoppuhrtest entsteht.
Besonders deutlich: LSG Niedersachsen-Bremen, 06.11.2019 – L 13 SB 114/18 und LSG Baden-Württemberg, 24.10.2018 – L 3 SB 2660/16.
BSG, 13.08.1997 – 9 RVs 1/96 ist die zentrale Grundsatzentscheidung. Die ausdrücklich genannten Regelfälle legen den Vergleichsmaßstab fest. Eine nicht genannte Erkrankung kann G begründen, wenn ihre funktionellen Auswirkungen auf Gehfunktion, Gefahrenlage oder Orientierung gleich schwer sind.
Diese Linie wurde durch BSG 2015 und die aktuelle Adipositasrechtsprechung fortentwickelt.
Der klassische Regelfall liegt bei sich auf die Gehfähigkeit auswirkenden Funktionsstörungen der unteren Gliedmaßen und/oder Lendenwirbelsäule mit GdB wenigstens 50. Unter 50 kann G ebenfalls vorliegen, wenn sich die Behinderung besonders schwer auf die Gehfähigkeit auswirkt. Daraus folgt aber weder „GdB 40 = automatisch G“ noch „unter GdB 40 = niemals G“.
BayLSG, 28.01.1998 – L 18 SB 112/96 betont die selbständige Merkzeichenprüfung; LSG NRW, 11.01.2019 – L 21 SB 224/16 verlangt bei weiter vom Regelfall entfernten Funktionswerten eine besonders tragfähige Vergleichbarkeitsbegründung.
Mehrere Gesundheitsstörungen dürfen nicht isoliert nebeneinandergestellt werden, wenn sie dieselbe Gehfunktion beeinträchtigen. Entscheidend ist nicht die rechnerische Addition von Einzel-GdB, sondern die gemeinsame funktionelle Wirkung.
Positive Beispiele sind LSG Berlin-Brandenburg L 13 SB 12/08, L 13 SB 93/13 und LSG Saarland L 5 SB 30/16.
Eine Adipositas führt nicht automatisch zu G. Ihre funktionellen Auswirkungen dürfen aber ebenfalls nicht ausgeblendet werden. BSG 2008 hat bereits eine Gesamtbetrachtung zugelassen.
2025 lehnte das LSG Niedersachsen-Bremen in L 13 SB 31/24 G noch ab, weil die Wegstreckenverkürzung im Wesentlichen dem Übergewicht zugerechnet wurde. Das BSG hob diese Entscheidung am 11.06.2026 in B 9 SB 1/25 R auf und sprach G zu. Nach dem offiziellen Terminbericht sind Adipositas, Schmerzen, orthopädische Einschränkungen und Atemnot in ihrer funktionellen Gesamtauswirkung zu betrachten.
§ 229 SGB IX nennt innere Leiden ausdrücklich. Entscheidend ist die tatsächliche Leistungsminderung: etwa bei schweren Herz-, Lungen-, Gefäß- oder Nierenerkrankungen. Auch neurologische Beeinträchtigungen wie Polyneuropathien können – allein oder zusammen mit Schmerzen und orthopädischen Leiden – relevant werden.
Vergleichsfälle: Polyneuropathie + Schmerzen – G bejaht und HessLSG 2026 – G verneint mangels hinreichender funktioneller Schwere.
Die ältere Rechtsprechung war erheblich restriktiver und ließ psychische Ursachen teilweise nur bei Vergleichbarkeit mit Anfällen oder Orientierungsstörungen zu. Diese pauschale Beschränkung ist seit BSG, 11.08.2015 – B 9 SB 1/14 R überholt.
Heute ist zu unterscheiden: Beeinträchtigt die psychische Erkrankung spezifisch die Gehfunktion, können auch körperliche Regelfälle als Vergleichsmaßstab herangezogen werden. Bestehen dagegen nur Angst, Antriebsminderung, sozialer Rückzug oder allgemeines Vermeidungsverhalten ohne entsprechende Geh- oder Orientierungsstörung, reicht dies nicht.
| Entscheidung | Ergebnis/Linie | Kernaussage |
|---|---|---|
| BSG 9. Senat, 10.05.1994 – 9 BVs 45/93 | historisch restriktiv | Psychische Verstimmungen, Antriebsminderung und Angst ohne Anfall/Orientierungsstörung genügen nach damaliger Linie nicht. |
| Landessozialgericht Baden-Württemberg 6. Senat, 12.10.2011 – L 6 SB 3032/11 | historisch restriktiv | Nicht organisch bedingte Einschränkung wurde pauschal abgelehnt; so heute nicht mehr haltbar. |
| Landessozialgericht Baden-Württemberg 6. Senat, 28.10.2014 – L 6 SB 3619/13 | historisch restriktiv | Psychische Erkrankungen nur sehr eng erfasst; durch BSG 2015 in dieser Allgemeinheit überholt. |
| Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen 10. Senat, 16.10.2013 – L 10 SB 154/12 | G bejaht | Psychosomatische/Schmerzstörung; Vorinstanz des BSG 2015. |
| BSG 9. Senat, 11.08.2015 – B 9 SB 1/14 R | G bejaht – Wendepunkt | Psychische Gehstörung kann außerhalb von Anfall/Orientierung mit orthopädischen Regelfällen verglichen werden. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, 22.06.2016 – L 13 SB 29/15 | G bejaht | Psychogene Gangstörung: ohne Unterarmgehstützen keine 100 m, mit Gehstützen in 30 Minuten keine 300 m; fehlendes organisches Korrelat schließt G nicht aus. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, 25.02.2015 – L 13 SB 103/12 | G bejaht | Psychogener Schwankschwindel / Gangstörung mit erheblicher funktioneller Auswirkung. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, 21.11.2019 – L 13 SB 63/18 | G bejaht | Schwere Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren. |
| Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 5. Senat, 12.05.2023 – L 5 SB 34/21 | G verneint | Panik/Agoraphobie ohne spezifische Gehfunktionsbeeinträchtigung. |
| Landessozialgericht Baden-Württemberg 8. Senat, 01.03.2024 – L 8 SB 634/23 | G verneint | Emotionale Unterstützung und seltene psychogene Lähmungen reichen nicht. |
| Landessozialgericht Sachsen-Anhalt 7. Senat, 12.11.2024 – L 7 SB 56/22 | G verneint | Psychische Diagnose ohne Orientierungsbeeinträchtigung reicht nicht. |
Autismus begründet G nicht automatisch. In Betracht kommen insbesondere eine erhebliche Orientierungsstörung oder eine regelmäßig auftretende psychisch-funktionelle Gehblockade. LSG Baden-Württemberg, 01.03.2024 – L 8 SB 634/23 zeigt die Grenze: emotionale Unterstützung, Angst vor ungewohnten Situationen und nur vereinzelte psychogene Lähmungen genügten nicht.
Bei geistiger Behinderung ist entscheidend, ob sich der Betroffene auf Wegen, die er nicht täglich bzw. ritualisiert benutzt, zurechtfinden kann. Besonders wichtig ist LSG Berlin-Brandenburg, 14.12.2020 – L 11 SB 87/19: Auswendig gelernte Alltagswege beweisen keine allgemeine Orientierungsfähigkeit.
Bei Gehörlosigkeit gilt im Kindesalter eine besondere Orientierungsregel. Im Erwachsenenalter genügt Gehörlosigkeit allein regelmäßig nicht; zusätzliche erhebliche Störungen der Ausgleichsfunktion sind erforderlich. Grundlegend ist BSG, 12.11.1996 – 9 RVs 5/95.
| Entscheidung | Ergebnis | Kernaussage |
|---|---|---|
| BSG 9. Senat, 12.11.1996 – 9 RVs 5/95 | G/B nach 16 regelmäßig verneint | Gehörlosigkeit allein trägt nach Ende der kindbezogenen Orientierungsregel regelmäßig nicht mehr. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, 23.02.2012 – L 13 SB 313/09 | G/B-Entziehung bestätigt | Hörbehinderung nach Vollendung 16; Erwachsenenmaßstab. |
| Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 13. Senat, 09.09.2020 – L 13 SB 40/17 | G/B verneint | Schrift-/Lesefähigkeit, Apps und digitale Stadtpläne können Orientierungsfähigkeit stützen. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 11. Senat, 14.12.2020 – L 11 SB 87/19 | G bejaht | Eingeübte Wege sind kein Beweis für Orientierung auf unbekannten Wegen. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, 09.02.2017 – L 13 SB 10/15 | G bejaht | Demenz/geistige Behinderung mit relevanter Orientierungsstörung. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 11. Senat, 03.02.2025 – L 11 SB 11/23 | G verneint | Gehörlosigkeit/Gl und Rollator führen nicht automatisch zu G. |
Bei Anfallsleiden kommt es auf Art, Häufigkeit, Tageszeit und konkrete Gefahrenlage an. Die bloß theoretische Möglichkeit eines Anfalls reicht nicht. Die ältere Rechtsprechung fordert, dass eine hohe Anfallsfrequenz die abstrakte Gefahr zu einer konkreten Gefahr im Straßenverkehr verdichtet.
| Entscheidung | Einordnung | Kernaussage |
|---|---|---|
| Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen 6. Senat, 31.05.1994 – L 6 Vs 111/93 | Theoretische Möglichkeit reicht nicht | Hohe Anfallsfrequenz muss abstrakte Gefahr zu konkreter Gefahr verdichten. |
| Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen 7. Senat, 28.05.1998 – L 7 SB 140/97 | Kinder/Diabetes | Bei Kleinkindern Vergleich mit einem Erwachsenen mit gleicher Gesundheitsstörung; theoretische Hypoglykämiegefahr reicht nicht. |
| Landessozialgericht Hamburg 3. Senat, 10.10.2017 – L 3 SB 21/15 | G verneint | Keine ausreichend schwere der VMG-Typisierung entsprechende Konstellation. |
| SG Osnabrück 30. Kammer, 15.07.2020 – S 30 SB 90/19 | ergänzende SG-Linie | Mittlere Anfallshäufigkeit und Tagesanfälle werden konkretisiert. |
Quellenstatus: Der Volltext von LSG Niedersachsen-Bremen, 11.11.2020 – L 13 SB 25/20 ist derzeit nicht verfügbar; die Entscheidung wird nur über gesicherte Zitatstellen verwendet.
LSG Berlin-Brandenburg, 16.10.2014 – L 11 SB 255/13 verneinte G bei schubweisen CRMO-Schmerzen und lehnte eine einfache Gleichsetzung mit Anfallsleiden ab. Demgegenüber zeigt Schleswig-Holsteinisches LSG, 09.12.2014 – L 2 SB 15/13, dass auch eine nicht ständig identische Hitzeunverträglichkeit im Einzelfall G begründen kann. Maßgeblich sind Dauer, Häufigkeit, funktionelle Schwere und Vergleichbarkeit – nicht nur das Etikett „schubweise“.
Ein Rollator beweist G nicht automatisch. Umgekehrt darf eine mit notwendigem Hilfsmittel mögliche Strecke nicht ohne Prüfung der zugrunde liegenden Funktionsbeeinträchtigung gegen G verwendet werden. Maßgeblich bleiben Ursache und funktionelle Schwere.
Negative Vergleichsfälle: LSG Berlin-Brandenburg L 13 SB 261/14 und LSG Berlin-Brandenburg L 11 SB 11/23.
Auch bei Säuglingen und Kleinkindern wird G nach den medizinisch-funktionellen Kriterien beurteilt. Es wird nicht darauf abgestellt, dass ein gesundes Kind gleichen Alters ebenfalls keine zwei Kilometer selbständig im Straßenverkehr zurücklegen würde. LSG NRW, 28.05.1998 – L 7 SB 140/97 veranschaulicht dies für Diabetes und Notfallgefahren.
Ein einmal festgestelltes G kann entzogen werden, wenn eine wesentliche Änderung der tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse eintritt. Bei Kindern/Jugendlichen können Alters- und Reifungsentwicklungen Bedeutung gewinnen. Zugleich muss der Aufhebungsbescheid formell und zeitlich hinreichend bestimmt sein.
| Entscheidung | Thema | Bedeutung |
|---|---|---|
| BSG 9. Senat, 12.11.1996 – 9 RVs 5/95 | Alters-/Rechtsänderung | Wesentliche Änderung kann auch durch geänderte rechtliche Bedeutung von Tatsachen eintreten; maßgeblicher Zeitpunkt der Anfechtung. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, 23.02.2012 – L 13 SB 313/09 | Hörbehinderung / Vollendung 16 | Entziehung G/B nach Ende der kindbezogenen Regel bestätigt. |
| Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 13. Senat, 09.09.2020 – L 13 SB 40/17 | Gehörlosigkeit / Bescheid | Zusätzlich wichtig zur Frage, welcher Zuerkennungsbescheid tatsächlich aufgehoben wurde. |
| Landessozialgericht Baden-Württemberg 8. Senat, 01.03.2024 – L 8 SB 634/23 | Autismus / Reifung | Entziehung G/B bei gewachsener Selbständigkeit bestätigt. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, 11.11.2021 – L 13 SB 123/18 | Bestimmtheit | Aufhebungsbescheide wegen unklaren zeitlichen Regelungsgehalts aufgehoben. |
B: Begleitbedarf bei öffentlichen Verkehrsmitteln ist eine andere Frage als die erhebliche Bewegungsbeeinträchtigung. B knüpft grundsätzlich an G, Gl oder H an. aG: setzt eine deutlich schwerere mobilitätsbezogene Teilhabebeeinträchtigung voraus. Rentenrechtliche Wegefähigkeit: ist kein identischer Prüfungsmaßstab; LSG Hamburg, 28.07.2020 – L 3 SB 5/17 stellt dies ausdrücklich klar.
| Entscheidung | Positive Indizien | Bedeutung |
|---|---|---|
| Bundessozialgericht, 11.06.2026 – B 9 SB 1/25 R | Adipositas + Schmerzen + orthopädische Einschränkungen + Atemnot; Gehstrecke ca. 200–300 m mit Hilfsmittel | Aktuellste BSG-Linie: funktionelle Gesamtschau. |
| BSG 9. Senat, 11.08.2015 – B 9 SB 1/14 R | Psychische Gehstörung / Fibromyalgie mit gleich schweren Auswirkungen auf die Gehfunktion | Psychische Ursache nicht generell ausgeschlossen. |
| BSG 9. Senat, 24.04.2008 – B 9/9a SB 7/06 R | Mehrere körperliche Funktionsstörungen + Adipositas; Wegstrecke ca. 250 m | Adipositas darf funktionell mitberücksichtigt werden. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 11. Senat, 14.12.2020 – L 11 SB 87/19 | Geistige Behinderung; nur ritualisiert eingeübte Wege selbständig, unbekannte Wege nicht | Orientierungsstörung trotz bekannter Alltagswege. |
| Schleswig-Holsteinisches Landessozialgericht 2. Senat, 09.12.2014 – L 2 SB 15/13 | Ausgeprägte Hitzeunverträglichkeit | Atypischer Gleichstellungsfall außerhalb klassischer Regelfälle. |
| Landessozialgericht für das Saarland 5. Senat, 05.06.2019 – L 5 SB 30/16 | Mehrere auf die Gehfähigkeit einwirkende Beeinträchtigungen | Funktionelle Wechselwirkung kann G tragen. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, 29.01.2015 – L 13 SB 93/13 | Diabetische Polyneuropathie + schmerzbedingte Gehbeschränkung | Gemeinsame Wirkung mehrerer Faktoren. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, 19.12.2011 – L 13 SB 12/08 | Orthopädische Leiden + chronisch rezidivierender Schwindel | Innere Leiden und Orthopädie gemeinsam betrachten. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, 25.02.2015 – L 13 SB 103/12 | Psychogene Gangstörung / Schwankschwindel | Positiver psychogener Vergleichsfall. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, 22.06.2016 – L 13 SB 29/15 | Psychogene Gangstörung; ohne Gehstützen unter 100 m, mit Gehstützen unter 300 m in 30 Minuten | G bejaht; ausgeprägte funktionelle Gehbeeinträchtigung trotz fehlenden hinreichenden organischen Korrelats. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, 27.11.2015 – L 13 SB 82/15 | Psychotische Störung mit relevanten Orientierungs-/Panikreaktionen | G und B bejaht. |
| Entscheidung | Negative/fehlende Indizien | Bedeutung |
|---|---|---|
| Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 13. Senat, 06.11.2019 – L 13 SB 114/18 | 2 km/30 Minuten nicht vorrangig; spezifische gleich schwere Funktionsstörung fehlte | Erstinstanzliche G-Zuerkennung aufgehoben. |
| Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 5. Senat, 12.05.2023 – L 5 SB 34/21 | Panikstörung/Agoraphobie ohne spezifische Auswirkung auf die Gehfunktion | Psychische Diagnose allein reicht nicht. |
| Landessozialgericht Baden-Württemberg 8. Senat, 01.03.2024 – L 8 SB 634/23 | Autismus, emotionale Unterstützung, Angst, nur vereinzelte psychogene Lähmungen | Keine regelmäßige erhebliche Bewegungsbeeinträchtigung. |
| Landessozialgericht Sachsen-Anhalt 7. Senat, 12.11.2024 – L 7 SB 56/22 | Wahnhafte psychische Störung ohne relevante Orientierungsstörung | G und B verneint. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, 10.05.2017 – L 13 SB 261/14 | Mit Hilfsmittel noch hinreichende Wegstrecke / keine gleich schwere Funktionsstörung | Rollator/Hilfsmittel allein beweist G nicht. |
| Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 11. Senat, 16.10.2014 – L 11 SB 255/13 | Schubweise CRMO-Schmerzattacken | Nicht automatisch einem Anfallsleiden gleichzustellen. |
| Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 13. Senat, 09.09.2020 – L 13 SB 40/17 | Gehörlosigkeit bei erhaltener Schrift-/Lese- und digital unterstützter Orientierung | G/B-Entziehung bestätigt. |
| Landessozialgericht Hamburg 3. Senat, 04.04.2022 – L 3 SB 2/20 | Schmerzen und sozialer Rückzug, keine hinreichende psychogene Gangstörung | Wegstrecke muss nicht schmerzfrei sein. |
| Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 13. Senat, 20.08.2025 – L 13 SB 31/24 | Adipositas bei vom LSG angenommener fehlender klassischer Funktionsstörung | 2026 vom BSG aufgehoben – wichtiger Gegenpol. |
Die Sammlung enthält 66 eigenständige Entscheidungs-/Quellenseiten. Reine BSG-Nichtzulassungsbeschlüsse werden gesondert als Verfahrensnachläufe eingeordnet. Zwei LSG-Volltexte sind derzeit nicht verfügbar und werden nicht rekonstruiert.
BSG-Nachläufe ansehen → · Quellenstatus / nicht verfügbare Volltexte →
| Datum | Entscheidung | Schwerpunkt | Ergebnis | Status |
|---|---|---|---|---|
| 11.06.2026 | Bundessozialgericht, B 9 SB 1/25 R | Adipositas / funktionelle Gesamtschau | G bejaht; LSG-Urteil aufgehoben (offizieller BSG-Terminbericht) | BSG – Leit-/Sachentscheidung (Terminbericht; Gründe noch nicht veröffentlicht) |
| 27.01.2026 | Hessisches Landessozialgericht 3. Senat, L 3 SB 80/23 | Orientierungsfähigkeit | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 16.01.2026 | Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen 13. Senat, L 13 SB 293/25 | Hörbehinderung / Orientierung | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 20.08.2025 | Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 13. Senat, L 13 SB 31/24 | Adipositas / funktionelle Gesamtschau | G verneint durch LSG; 2026 vom BSG aufgehoben | LSG – Sachentscheidung |
| 03.02.2025 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 11. Senat, L 11 SB 11/23 | Gehörlosigkeit / Hilfsmittel | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 12.11.2024 | Landessozialgericht Sachsen-Anhalt 7. Senat, L 7 SB 56/22 | Psychische Störung / Orientierung | G und B verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 01.03.2024 | Landessozialgericht Baden-Württemberg 8. Senat, L 8 SB 634/23 | Autismus / Psychische Störung / § 48 | G verneint; Entziehung von G/B bestätigt | LSG – Sachentscheidung |
| 23.06.2023 | Landessozialgericht Baden-Württemberg 8. Senat, L 8 SB 436/22 | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 12.05.2023 | Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 5. Senat, L 5 SB 34/21 | Psychische Störung / Panik / Agoraphobie | G und B verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 04.04.2022 | Landessozialgericht Hamburg 3. Senat, L 3 SB 2/20 | Psychische Störung / Schmerzen / 2-km-Regel | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 11.11.2021 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 123/18 | § 48 SGB X / Bestimmtheit | Entziehungsbescheide aufgehoben; bisherige Merkzeichenfeststellungen bleiben bestehen | LSG – Sachentscheidung |
| 14.07.2021 | Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 13. Senat, L 13 SB 13/21 | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | G verneint bereits mangels Schwerbehinderteneigenschaft (GdB 50) | LSG – Sachentscheidung |
| 14.12.2020 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 11. Senat, L 11 SB 87/19 | Geistige Behinderung / Orientierung | G bejaht; Orientierungsstörung auf unbekannten Wegen | LSG – Sachentscheidung (amtlicher Online-Volltext) |
| 09.09.2020 | Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 13. Senat, L 13 SB 40/17 | Gehörlosigkeit / Orientierungsfähigkeit | G und B verneint; Entziehung bestätigt | LSG – Sachentscheidung |
| 28.07.2020 | Landessozialgericht Hamburg 3. Senat, L 3 SB 5/17 | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 15.07.2020 | SG Osnabrück 30. Kammer, S 30 SB 90/19 | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | Ergänzende SG-Entscheidung zu Anfallsleiden; G im konkreten Fall verneint | SG – ergänzend |
| 14.05.2020 | Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern 3. Senat, L 3 SB 41/15 | Adipositas / 2-km-Regel | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 21.11.2019 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 63/18 | Psychische / somatoforme Schmerzstörung | G bejaht | LSG – Sachentscheidung |
| 06.11.2019 | Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 13. Senat, L 13 SB 114/18 | 2-km-Regel / orthopädischer Vergleichsmaßstab | G verneint; erstinstanzliche Zuerkennung aufgehoben | LSG – Sachentscheidung |
| 05.06.2019 | Landessozialgericht für das Saarland 5. Senat, L 5 SB 30/16 | Mehrfacherkrankungen / funktionelle Gesamtschau | G ab 21.09.2017 bejaht | LSG – Sachentscheidung |
| 11.01.2019 | Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen 21. Senat, L 21 SB 224/16 | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | G verneint; Gleichstellung außerhalb der Regelfälle nicht ausreichend belegt | LSG – Sachentscheidung |
| 24.10.2018 | Landessozialgericht Baden-Württemberg 3. Senat, L 3 SB 2660/16 | 2-km-Regel / Funktionsmaßstab | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 16.10.2018 | Landessozialgericht Hamburg 3. Senat, L 3 SB 21/16 | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 08.03.2018 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 28/17 | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | G bejaht | LSG – Sachentscheidung |
| 10.10.2017 | Landessozialgericht Hamburg 3. Senat, L 3 SB 21/15 | Orthopädie / Innere Leiden | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 27.09.2017 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 208/16 | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | G bejaht | LSG – Sachentscheidung |
| 10.05.2017 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 261/14 | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 09.02.2017 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 10/15 | Demenz / Orientierungsfähigkeit | G bejaht | LSG – Sachentscheidung |
| 21.12.2016 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 72/16 | Innere Leiden / Mehrfacherkrankungen | G bejaht | LSG – Sachentscheidung |
| 22.06.2016 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 29/15 | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | G bejaht; psychogene Gangstörung mit hochgradig verkürzter Gehstrecke | LSG – Sachentscheidung (amtlicher Online-Volltext) |
| 27.11.2015 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 82/15 | Psychotische Störung / Orientierung / B | G und B bejaht | LSG – Sachentscheidung |
| 11.08.2015 | BSG 9. Senat, B 9 SB 1/14 R | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | G bejaht; psychische Gehstörung kann anspruchsbegründend sein | BSG – Leit-/Sachentscheidung |
| 25.02.2015 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 103/12 | Psychogene Gangstörung / Schwankschwindel | G bejaht | LSG – Sachentscheidung |
| 29.01.2015 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 93/13 | Neurologie / Polyneuropathie / Schmerzen | G bejaht | LSG – Sachentscheidung |
| 09.12.2014 | Schleswig-Holsteinisches Landessozialgericht 2. Senat, L 2 SB 15/13 | Atypischer Gleichstellungsfall | G bejaht; Hitzeunverträglichkeit als atypischer Gleichstellungsfall | LSG – Sachentscheidung |
| 28.11.2014 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 186/12 | Adipositas / funktionelle Gesamtschau | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 12.11.2014 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 219/13 | Hörbehinderung / Orientierung | G bejaht | LSG – Sachentscheidung |
| 29.10.2014 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 150/11 | Orientierungsfähigkeit | G ab 01.01.2013 bejaht | LSG – Sachentscheidung |
| 28.10.2014 | Landessozialgericht Baden-Württemberg 6. Senat, L 6 SB 3619/13 | Historische psychische Rechtsprechung | G verneint; ältere restriktive psychische Linie | LSG – Sachentscheidung |
| 16.10.2014 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 11. Senat, L 11 SB 255/13 | Schubweise Beschwerden / Gleichstellung | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 16.01.2014 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 51/12 | Psychogene Gangstörung / Schwankschwindel | G bejaht | LSG – Sachentscheidung |
| 16.10.2013 | Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen 10. Senat, L 10 SB 154/12 | Psychische / psychosomatische Gehstörung | G bejaht; Vorinstanz zu BSG B 9 SB 1/14 R | LSG – Sachentscheidung |
| 15.02.2013 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 11. Senat, L 11 SB 137/11 | Hörbehinderung / Orientierung | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 06.02.2013 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 11. Senat, L 11 SB 245/10 | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 09.08.2012 | Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 10. Senat, L 10 SB 10/12 | Hörbehinderung / Orientierung | G nur Vorfrage für B; Berufung ohne Erfolg | LSG – Sachentscheidung |
| 23.02.2012 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 313/09 | Gehörlosigkeit / § 48 SGB X | G und B nach Vollendung des 16. Lebensjahres verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 19.12.2011 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 13. Senat, L 13 SB 12/08 | Innere Leiden / Schwindel / Mehrfacherkrankungen | G bejaht | LSG – Sachentscheidung |
| 16.11.2011 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 11. Senat, L 11 SB 67/09 | Historische psychische Rechtsprechung | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 12.10.2011 | Landessozialgericht Baden-Württemberg 6. Senat, L 6 SB 3032/11 | Historische psychische Rechtsprechung | G verneint; ältere restriktive psychische Linie | LSG – Sachentscheidung |
| 12.04.2011 | Landessozialgericht Hamburg 4. Senat, L 4 SB 7/09 | Historische psychische Rechtsprechung | G verneint; ältere restriktive psychische Linie | LSG – Sachentscheidung |
| 28.09.2010 | Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 11. Senat, L 11 SB 77/07 | Historische psychische Rechtsprechung | G verneint; ältere restriktive psychische Linie | LSG – Sachentscheidung |
| 21.04.2010 | Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen 10. Senat, L 10 SB 22/09 | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | G nur Randthema; Berufung insgesamt zurückgewiesen | LSG – Sachentscheidung |
| 16.12.2009 | Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen 10. Senat, L 10 SB 39/09 | Orientierungsfähigkeit | G materiell ohne Erfolg; Widerspruchsbescheid aus Zuständigkeitsgründen aufgehoben | LSG – Sachentscheidung |
| 11.12.2008 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 11. Senat, L 11 SB 193/08 | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 24.04.2008 | BSG 9. Senat, B 9/9a SB 7/06 R | Adipositas / funktionelle Gesamtschau | G bejaht; Zusammenwirken von Behinderungen und Adipositas | BSG – Leit-/Sachentscheidung |
| 08.06.2006 | Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 11. Senat, L 11 SB 1021/05 | Adipositas / funktionelle Gesamtschau | G bejaht; Vorinstanz zu BSG B 9/9a SB 7/06 R | LSG – Sachentscheidung |
| 03.07.2002 | Sächsisches Landessozialgericht 1. Senat, L 1 SB 10/02 | Psychische / psychogene Gehbeeinträchtigung | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 09.03.1999 | Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen 6. Senat, L 6 SB 84/98 | Adipositas / funktionelle Gesamtschau | G bejaht | LSG – Sachentscheidung |
| 28.05.1998 | Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen 7. Senat, L 7 SB 140/97 | Kinder / Diabetes / Anfallsvergleich | Kinder-/Diabetes-Vergleichsentscheidung; theoretische Notfallgefahr allein genügt nicht | LSG – Sachentscheidung |
| 28.01.1998 | Bayerisches Landessozialgericht 18. Senat, L 18 SB 112/96 | Adipositas / funktionelle Gesamtschau | G verneint | LSG – Sachentscheidung |
| 13.08.1997 | BSG 9. Senat, 9 RVs 1/96 | Regelfälle / Gleichstellung | G nicht abschließend entschieden; Zurückverweisung an das SG | BSG – Leit-/Sachentscheidung |
| 12.11.1996 | BSG 9. Senat, 9 RVs 5/95 | Gehörlosigkeit / § 48 SGB X | G und B nach Vollendung des 16. Lebensjahres im Regelfall verneint; Entziehung bestätigt | BSG – Leit-/Sachentscheidung |
| 09.05.1995 | Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen 6. Senat, L 6 Vs 121/93 | 2-km-Regel / akute Zustände | G verneint bzw. nicht schon bei nur geringfügiger Überschreitung der 30-Minuten-Orientierung | LSG – Sachentscheidung |
| 31.05.1994 | Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen 6. Senat, L 6 Vs 111/93 | Anfallsleiden / Epilepsie | Restriktive Anfallsrechtsprechung; theoretische Anfallsmöglichkeit genügt nicht | LSG – Sachentscheidung |
| 10.05.1994 | BSG 9. Senat, 9 BVs 45/93 | Historische psychische Rechtsprechung | G verneint; Nichtzulassungsbeschwerde unbegründet | BSG – Leit-/Sachentscheidung |
| 10.12.1987 | BSG 9a. Senat, 9a RVs 11/87 | Grundlagen / 2-km-Regel | G bejaht; Revision des Beklagten ohne Erfolg | BSG – Leit-/Sachentscheidung |